WICHTENDAHL GALERIE

 

HomeExhibitionsFairsNewsArtistsGalleryContact


 

 

 

 

                    

 

 

 

paperworks

SILVIA SCHREIBER
ANGELA GLAJCAR
REINHARD WÖLLMER

 

16. Februar - 3. April 2010 

 

 

 


 

 

SILVIA SCHREIBERs Thema ist die wechselseitige Beziehung zwischen Figur und Raum: Überlebensgroße Figuren stehen oder schweben im Raum. Es sind Torsi aus Japanpapier. Sie erscheinen als fragile Hüllen, sind monochrom und unterliegen einer bewussten Reduktion. Wesentliche Merkmale genügen der Künstlerin, um die Skulptur als menschliche Gestalt erkennbar zu machen. In Silvia Schreibers Werk stehen den Rauminstallationen aus menschlichen Ganzfiguren ihre sensiblen Portraitbüsten gegenüber: zwei Extreme von Individuation und Identifikation, Besonderheit und Allgemeingültigkeit: Silvia Schreiber verleiht ihren Bildnissen die bestimmenden Züge der Individuen; es entsteht eine Abbildung der „Persönlichkeit“, hauchdünn und federleicht.

Silvia Schreiber (* 1956) lebt und arbeitet in München.

ANGELA GLAJCAR verbindet Gegensätze. Ihre Papierskulpturen schweben frei im Raum oder bilden massive Blöcke. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

Angela Glajcar (*1970) lebt und arbeitet in Nieder-Olm bei Mainz.

REINHARD WÖLLMERs monochrome Objekte aus durchgefäbten Papierpulp zeichnen sich durch geometrische Exaktheit und reine Farben aus. Es sind Hohlkörper aus Papier bestehend aus zwei gewölbten Scheiben. Die Objekte zeigen eine dem Papier eigene samtene Oberfläche, erscheinen weich, leicht und verletzlich. Dem gegenüber steht die klare geometriebezogene Form und Gliederung, die ihre Nähe zum Konstruktiven betont. In die Oberfläche einiger Objekte sind Löcher geschnitten, durch die tief dunkel der Hohlraum erscheint oder eine weitere Blende sichtbar wird, diese teilweise auch wieder mit Löchern versehen. Andere Arbeiten sind durch Kanten und Flächen strukturiert. Licht und Schatten sind bei allen Objekten aktiv am Bildgeschehen beteiligt, erzeugen weiche Übergänge oder harte Linien, Licht- und Schattenkanten.

Reinhard Wöllmer (* 1957) lebt und arbeitet in Nürnberg.

 

 


DATENSCHUTZ         IMPRESSUM