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Nicole Ahland
lichter #1
2011
C-Print auf Aludibond
100 x 100 cm

 

 

NICOLE AHLAND

 

auf der

SCOPE Basel 2012

12. - 17. Juni 2012

 

und in

LICHTER

Nicole Ahland
Rosa M Hessling

Reinhard Wöllmer

22. Juni - 4. August 2012

 

 

 

 

[editionen]


 

Modernes Leben ist geprägt durch eine Überreizung der Sinne, durch Hektik, Geräusche und eine Flut häufig greller Bilder. Dem entgegen stellt Nicole Ahland die Frage nach der persönlichen Geschwindigkeit und dem eigenen Schwerpunkt, einen Entwurf von imaginierten Erinnerungsräumen. Ihre Fotografien verweigern sich einer schnellen Lesbarkeit. Sie stehen für die Möglichkeit der persönlichen Zentrierung - in einer Zeit, in der Begriffe wie Raumverzicht, Tagtraum und Entschleunigung eine neue Bedeutung bekommen haben.

Nicole Ahlands Fotografien zeigen Räume, häufig verschleiert, mal ins Dunkel gerückt oder vom Licht hell überstrahlt. In ihrem blassen Kolorit wirken sie zart und durchscheinend. Dieses irreale Licht als atmosphärische Substanz rückt Nicole Ahland in den Mittelpunkt ihrer Bilder, der Gegenstand, der greifbare Raum tritt demgegenüber zurück. In ihren Fotografien vermittelt sie eine bestimmte Atmosphäre, eine besondere Stimmung, die man förmlich greifen kann. Sie sieht die Räume als Speicher für Geschichte, Energien und Erinnerung. Mal sind sie menschenleer, mal erscheinen Figuren als schwebende Schatten, aber immer spiegelt sich in ihnen die menschliche Präsenz. Mit den klassischen Mitteln der Fotografie, Transparenzen, Überlagerungen und Unschärfen, erschafft Nicole Ahland Bilder voll sinnlicher Energie und großer Stille.
 


Spaces are the central pictorial theme in Nicole Ahland's photographic works: Sometimes they are strangely veiled, sometimes plunged into darkness or radiated by a bright light. Thereby Nicole Ahland is not concernd with the reproductive aspect of the photography. Far more, her photographs are notations of memories, moods and places. Her works oscillate between photography and painting.