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art
KARLSRUHE 2012
8.-
11. März 2012 Vernissage: 7. März 2012, 14 - 21 Uhr
Stand
Halle 2 / Stand B 12
One-Artist-Show NICOLE
AHLAND
· Fotoarbeiten / photo
ALEXANDRA
DEUTSCH
· Papierobjekt / objects of paper ANNETTE MEINCKE:NAGY · Skulptur
/ sculptures SILVIA
SCHREIBER
·
Papierskulptur / sculptures of paper ANNETTE
SCHRÖTER · Papierschnitt + Malerei
/ cut out + paintings RHEINHARD
WÖLLMER · Papierschnitt
/ cut out
c.
wichtendahl. galerie. präsentiert auf der art
Karlsruhe 2012
in Halle2, Stand B 12
NICOLE
AHLAND
fotografiert
Räume: Diese erscheinen häufig verschleiert, sind mal ins
Dunkel gerückt oder vom Licht hell überstrahlt. In ihrem
blassen Kolorit wirken die Fotografien zart und durchscheinend. Sie
vermitteln
eine Atmosphäre, die den Betrachter anrührt, anzieht und
verzaubert. Mit den klassischen Mitteln der Fotografie,
Transparenzen, Überlagerungen und Unschärfen, schafft
Nicole Ahland Bilder voll sinnlicher Energie und großer Stille. Nicole
Ahland (* 1970) lebt und arbeitet in Mainz und Wiesbaden.
Formen
und Farbigkeit der Objekte von ALEXANDRA
DEUTSCH
entstammen einer organischen Welt, erinnern an Pflanzen, Meerestiere,
Fossilien. Und doch sind sie abstrakt, sprechen eine eigene
Formensprache. Ihre Oberflächen sind durch Lamellen oder
Faltungen strukturiert. Tentakel und Linien dehnen sich in den Raum
aus.
Neben den Objekten werden ihre neuen Monotypien gezeigt. Alexandra
Deutsch (*1968) lebt und arbeitet in Wiesbaden.
Die
überdimensionalen Köpfe wie
auch die Ganzfiguren von ANNETTE MEINCKE-NAGY ziehen den Betrachter
sofort in ihren Bann. Sie strahlen etwas verzaubertes, verträumtes,
introvertiertes aus und damit eine ruhige Kraft. Die Figuren zeigen
eine starke Präsens und wirken doch distanziert Vielleicht ist es
ihre zarte Schönheit, die berührt oder der Ausdruck ihrer Augen.
Der Blick geht stets zur Seite oder nach unten, so scheinen die Augen
durch den Betrachter hindurch zu sehen. Annette Meincke-Nagy (*1965) lebt und arbeitet in Hamburg..
SILVIA
SCHREIBERs Thema ist die wechselseitige Beziehung zwischen Figur und
Raum: Überlebensgroße Figuren stehen oder schweben im Raum. Es sind
Torsi aus Japanpapier. Sie erscheinen als fragile
Hüllen, sind monochrom und unterliegen einer bewussten
Reduktion. Wesentliche Merkmale genügen der Künstlerin, um
die Skulptur als menschliche Gestalt erkennbar zu machen. In
Silvia Schreibers Werk stehen den
Rauminstallationen aus menschlichen Ganzfiguren
ihre sensiblen
Portraitbüsten gegenüber: zwei Extreme von Individuation
und Identifikation, Besonderheit und Allgemeingültigkeit: Silvia Schreiber verleiht ihren Bildnissen die
bestimmenden Züge der Individuen; es
entsteht eine Abbildung der „Persönlichkeit“, hauchdünn
und federleicht. Silvia
Schreiber (* 1956) lebt und arbeitet in München.
ANNETTE
SCHRÖTER
ist
bekannt für ihre farbintensive Malerei, wie auch für ihre
paper
cuts. Neben ihren Gemälden mit Frauen in traditionellen Trachten werden neue Papierschnitte
aus der Serie "Weltbilder" präsentiert. Sie zeigen Motive aus der
Pflanzenwelt oder verlassene
Architekturen. Die
radikale Reduzierung auf Lineaturen sowie nur eine Papierfarbe führt
zu einer sehr klaren Bildsprache, die ihre Vielschichtigkeit erst bei
sorgfältiger Betrachtung offenbart. Annette Schröter
thematisiert
die Ambivalenz der Bilder, ihre trügerische Schönheit.
Erinnerungsbilder der Kindheit oder scheinbar romantische Idyllen
bergen Spuren von Vandalismus
oder
Graffiti.
Annette
Schröter (* 1956) lebt
und arbeitet in Leipzig.
Sie ist
Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und
Buchkunst Leipzig
Farbe,
Form und Raum thematisiert REINHARD WÖLLMER in seinen neuen, weißen Schnittarbeiten. Kreisrunde
Löcher machen den Bildraum sichtbar,
öffnen den Blick auf weitere Ebenen und intergrieren die Wand als
Bildbestandteil. Licht und Schatten sind immer aktiv am
Bildgeschehen beteiligt, erzeugen weiche Übergänge oder harte
Linien, Licht- und Farbräume. So scheint der Bildraum geflutet mit
farbigen Licht. Die Herkunft der Farbe bleibt für den Betrachter jedoch
rätzelhaft. Und gerade der Kontrast zwischen diesem im Dialog mit
dem Licht und dem Betrachter sich offenbarenden spielerischen Moment
und der strengen geometrischen Formgebung macht den besonderen Reiz
der Werke von Reinhard Wöllmer aus. Reinhard
Wöllmer (*1957) lebt und arbeitet in Nürnberg.
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