|
Mit
Dörthe Bäumer, Katharina Meister und Silvia Schreiber präsentiert
die Ausstellung drei Künstlerinnen, die in ihren Werken das
zeitgenössische Potential der Zeichnung ausloten.
Dörthe
Bäumer schätzt an der Zeichnung die Direktheit des künstlerischen
Ausdrucks. In ihrer forschenden, gleichzeitig nach innen und außen
gerichteten Arbeitsweise formuliert sie Bildgefüge, die intuitiv und
dennoch bestimmt gesetzt sind. Thematisch steht der Mensch und seine
Identität im Mittelpunkt der Betrachtung. Um ihn entwickelt Dörthe
Bäumer ihre Geschichten, die häufig in konzeptionell angelegten
Serien entstehen und teilweise von ihr in installativen
Inszenierungen in den Raum ausdehnt werden.
Dörthe
Bäumer (*1964 in Münster) lebt und arbeitet in München.
Der
Raum hat eine große Bedeutung in den Arbeiten von Katharina Meister.
Schon der Titel der gezeigten Serie „Landschaftsräume“ weist
darauf hin. In Vitrinen kombiniert sie Zeichnungen mit
Papierschnitten sowie verschiedenen skulpturalen Papierobjekten.
Gezeigt werden Innenräume, in denen sich dort fremd erscheinende
Versatzstücke aus Landschaften befinden. Hier werden Elemente in
Verbindung gebracht, die nicht zusammen gehören: Der Wildwuchs der
Natur mit dem Planungsbestreben des Menschen, welches seinen Ausdruck
in den gestalteten Räumen findet.
Katharina
Meister (*1981 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Karlsruhe.
Die
Bildsprache der Zeichnungen und Collagen von Silvia Schreiber wirkt
dem gegenüber sehr reduziert. Sie kombiniert zeichnerische Elemente
mit collagierten und verarbeitet verschiedene Papiere und Folien.
Menschliche Figuren stehen abstrakten Formen gegenüber. Auch Silvia
Schreiber arbeitet seriell. In ihren Collagen tauchen Teile und
Formen von gleichzeitig entstehenden Skulpturen und Installationen
auf und stellen so einen inhaltlichen und formalen Bezug zu diesen
her.
Silvia
Schreiber (*1956 in Mainz) lebt und arbeitet in München.
|