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Martin Groß inspirieren Orte, an denen Entstehen und
Verfall
gleichermaßen offensichtlich werden. Es sind Orte an der
Peripherie, an den Rändern von Leipzig. Der Ausdruck von Werden und Vergehen
findet sich in
den Arbeiten wieder. Ausgehend
von gegenständlich angelegten Vorzeichnungen ist es der
zeichnerische Prozess, welcher bei Martin Groß zu
bildnerischen
Entscheidungen wie Auflösung oder Auslöschung des
Aufgebauten und
Wiederaufbau führt. Neben dem Bleistift setzt er den
Radiergummi als
zeichnerisches Werkzeug ein. Dieser hinterlässt in den
Arbeiten
deutliche Spuren. Auf dem Papier legen sich Ebenen und
Schichten
übereinander. Die entstehenden Körper bekommen Volumen,
werden
Fragmente, bleiben als »Geisterbild« im Weiß des Papiers
zurück
und suggerieren räumliche Tiefe.
Martin Groß (*1984 in Plauen)
studiert bei Prof. Annette Schröter an der Hochschule für
Grafik
und Buchkunst Leipzig.
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